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Paris im 19. Jahrhundert, Quartier Latin, Weihnachtsabend. Während alles auf die Straßen drängt, um zu feiern, sieht es in einer zugigen Mansarde ganz anders aus. Vier arme Künstler-Freunde leben hier als Bohème-WG zusammen: der Maler Marcello, der Musiker Schaunard, der Philosoph Colline und der Dichter Rodolfo. Sie spinnen große Träume – auch wenn das Geld hinten und vorne nicht reicht. Davon lassen sie sich die Stimmung aber nicht verderben. Sie sind jung, die Welt steht ihnen offen – und Paris ist groß. Also auf ins Café Momus! Nur Rodolfo bleibt zurück, um einen Artikel fertig zu schreiben. Als die Nachbarin Mimì an die Tür klopft, entwickelt er sofort Gefühle für sie, doch die zarten Liebesbande werden bald von Mimìs Armut und Krankheit überschattet.

Puccinis Oper ist eines der größten Meisterwerke aller Zeiten. Herz und Schmerz treffen auf genau gezeichnete Szenen des prekären Künstlerlebens der Zeit, einer präzisen Analyse der Stadtgesellschaft zwischen Beschleunigung und Vereinzelung und psychologisch fein gezeichnete Charaktere. 1984 war Harry Kupfers Inszenierung dieser Oper erstmals an der Volksoper zu sehen und wurde seitdem ob ihrer Beliebtheit zahlreiche Male wiederaufgenommen. Man „erlebt fasziniert, mit wie viel Können Kupfer damals gearbeitet hat, wie jede Figur perfekt gezeichnet ist“, schrieb die Kronen Zeitung 2022, und der Standard erkannte „zeitlos großes Musiktheater“. Nun kehrt die legendäre Inszenierung zurück.

Besetzung

Regie
Harry Kupfer
Neueinstudierung
Angela Brandt
Bühnenbild
Reinhart Zimmermann
Kostüme
Eleonore Kleiber
Choreinstudierung
Roger Díaz-Cajamarca
Musikalische Leitung
Alexander Joel
Mimì
Anett Fritsch
Rodolfo
David Junghoon Kim
Benoît
Morten Frank Larsen
Alcindor
Morten Frank Larsen
Sergeant
Daniel Pannermayr
Zöllner
Andreas Baumeister

Pressestimmen

Alles begeistert da ungebrochen!
Kronen Zeitung 25. Oktober 2022
Das ist zeitloses, großes Musiktheater, das hier in italienischer Sprache zelebriert wird.
Der Standard 26. Oktober 2022
Wien ist erneut um eine bereits legendäre, eindrückliche Inszenierung von La Bohème reicher. Die Direktorin der Volksoper, Lotte de Beer, hat Harry Kupfers Version von 1984 zurück auf den Spielplan geholt und in der Einstudierung von Angela Brandt zeigt sich: Sie ist zeitgemäß und dramaturgisch schlüssig wie eh und je, herzerwärmend und beklemmend wie damals. Das liegt an der klugen Personenführung Kupfers inmitten der originalen Ausstattung von Reinhart Zimmermann (…)
Die Presse 25. Oktober 2022
Harry Kupfers so reduzierte wie berührende Puccini-Inszenierung von 1984 steht wieder auf dem Spielplan mit einem fast durchwegs überzeugenden Ensemble.
Die Presse 25. Oktober 2022
Die Volksoper hat tief in ihrer Geschichte gegraben und stieß auf eine tolle Inszenierung von Harry Kupfer aus dem fernen Jahr 1984. Der Meister der präzisen Personendeutung hat bei Giacomo Puccinis La bohème mit leichter Hand erzählt, das Leben treffsicher eingefangen und viele Details, die bei der Neueinstudierung nicht untergehen, eingebaut.
Der Standard 26. Oktober 2022
1984 begeisterte Harry Kupfers La Bohème erstmals auch in Wien. Vier Jahrzehnte später erlebt man fasziniert, mit wie viel Können, heute wirklich schon eine Seltenheit, Kupfer damals gearbeitet hat, wie jede Figur perfekt gezeichnet ist, wie grandios er die Chöre bewegen konnte. (…) Das alles dank der exzellenten Neueinstudierung durch Angela Brandt. Und des großartigen Kinderchors an der Seite seiner bestens einstudierten großen Opernkollegen.
Kronen Zeitung 25. Oktober 2022
Großes Verismo-Glück beschert die Volksoper mit der Neueinstudierung von Harry Kupfers La Bohème -Inszenierung. Szenisch erlebt man Oper wie aus dem Lehr- und Bilderbuch.
Kronen Zeitung 25. Oktober 2022
Die Atmosphäre wird durch den minutiös einstudierten Chor verstärkt (Leitung: Roger Díaz-Cajamarca), der mit rasanter, gut abgestimmter Bewegungsregie förmlich einen Menschenstrom entstehen lässt.
Die Presse 25. Oktober 2022
Mit großer Geschmeidigkeit und viel Gefühl für die atmosphärischen Finessen dieses Werks bringt der neue Musikdirektor der Volksoper, Omer Meir Wellber, die Oper dar.
Die Presse 25. Oktober 2022
Die eindringliche Wirkung des Abends liegt auch an den Protagonisten, die im Gegensatz zu früheren Aufführungen dieser Inszenierung auf Italienisch singen.
Die Presse 25. Oktober 2022