Daniel Ohlenschläger

In Steyr geboren, studierte Daniel Ohlenschläger an der Bruckneruniversität in Linz und war von 1997 bis 2006 Ensemblemitglied am Linzer Landestheater. Hier sang er u. a. Leporello, Graf Almaviva, Sharpless, Heerrufer, Wolfram, Schaunard und Papageno.

Gastverpflichtungen führten ihn ans Fürstbischöfliche Opernhaus in Passau, an die Staatsoper Hannover, zu den Opernfestspielen in St. Margarethen und zum Operettensommer Kufstein als Alfred P. Doolittle in My Fair Lady. Seit 2007 gastierte er regelmäßig an der Bühne Baden. Er arbeitete mit Dirigenten wie Dennis Russel Davies, Franz Welser-Möst, Pinchas Steinberg, Ernst Märzendorfer und Rudolf Bibl zusammen und war mehrmaliger Gast beim Internationalen Brucknerfest Linz.

Seine Kirchenmusik- und Konzerttätigkeit führen ihn nach Deutschland, Spanien, Italien und Japan.

Nach seinem Volksoperndebüt 2014 in Die verkaufte Braut wurde der Baßbariton 2015 festes Ensemblemitglied und war neben anderen Rollen schon als Gefängnisdirektor Frank in Die Fledermaus, als Masetto in Don Giovanni, als Zuniga in Carmen, als Antonio in Die Hochzeit des Figaro, als Infanterist in La Wally, als Skula in Fürst Igor, als Calvazzi in Gasparone und als Simone in Gianni Schicchi zu erleben.

In der aktuellen Spielzeit spielt er den Immobilien-Unternehmer Georg König in der Premierenserie der Oper Das Gespenst von Canterville, er ist in der Rolle des Dagobert in der Neuproduktion König Karotte zu sehen und ist der Graf von Ceprano in der Wiederaufnahme von Rigoletto. In der Neuproduktion von Boris Godunow stellt er den 2. Polizeioffizier dar. Darüber hinaus steht Daniel Ohlenschläger wieder als Mars in Orpheus in der Unterwelt, als Geppetto in Pinocchio, als Marchese d'Obigny in La Traviata sowie als Masetto und als Frank auf der Bühne unseres Hauses.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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