Penzance ist eine hübsche, kleine Stadt am Meer. Es ist eine Stadt in Großbritannien. In dieser Stadt soll es Piraten geben? Unglaublich!
Aber genau darum geht es in der britischen Operette: „Die Piraten von Penzance“.
Die britischen Autoren Gilbert und Sullivan haben die Operette geschrieben.
„Spymonkey“ ist eine Gruppe von britischen Künstler:innen. Sie machen lustige Stücke. Sie machen die Regie von „Die Piraten von Penzance“. Das heißt: Sie sagen allen, was sie auf der Bühne tun sollen.
Handlung
Es gibt eine Rahmen-Handlung. Die Operette ist also ein Teil von einer anderen Geschichte. In der Rahmen-Handlung will der Direktor von der Volks-Oper eine Operette aufführen und zwar: so wie es sich gehört. Also so wie es immer gemacht wurde. Nicht modern. Er will keine neuen Ideen.
Der Direktor will, dass zwei Frauen das machen. Es sind die Ur-Enkelinnen von den Autoren Gilbert und Sullivan Sie sollen das Stück „Die Piraten von Penzance“ auf die Bühne bringen.
1. Akt
Es ist ein schöner Tag im Früh-Sommer. Die Piraten von Penzance feiern den 21. Geburtstag von Frederic. Frederic war Lehrling bei den Piraten. Er ist jetzt fertig mit seiner Lehre.
Aber wie kommt so ein vornehmer junger Mann auf ein Piraten-Schiff? Es hat ein Missverständnis gegeben, als Frederich noch ein Kind war.
Frederic hat ein Kinder-Mädchen aus der Schweiz gehabt. Ihr Name ist Ruth. Der Vater von Frederic hat zu Ruth gesagt: „Schick Frederic auf eine Privat-Schule.“ Ruth konnte nicht gut Englisch. Sie hat verstanden: „Schick Frederic auf eine Pirat-Schule.“ So ist Frederic zu den Piraten gekommen.
Jetzt ist er erwachsen. Ihm ist klar: Piraten sind Verbrecher. Er ist ein ehrlicher Bürger. Er denkt: Er muss die Piraten bekämpfen. Er vergisst alle Abenteuer mit den Piraten, die Frederic immer gut behandelt haben.
Frederic rudert mit Ruth vom Piraten-Schiff an Land. Er denkt plötzlich nur mehr an eines: Frauen.
Er trifft am Strand die Töchter von General-Major Stanley. General-Major Stanley ist ein wichtiger Mann in der britischen Armee. Eine von den Töchtern heißt Mabel. Sie ist begeistert von Frederic.
Plötzlich tauchen die Piraten auf. Es kommt fast zu einem Konflikt. Aber dann sagt General-Major Stanley, dass er ein Waisen-Kind ist. Er hat Vater und Mutter verloren. Für die Piraten von Penzance gibt es eine Regel: Sie tun einem Waisen-Kind nichts! Es gibt also keinen Konflikt.
2. Akt
Es ist Nacht. General-Major Stanley hat ein schlechtes Gewissen. Er hat gelogen. Er ist kein Waisen-Kind.
Frederic macht sich bereit für den Kampf gegen die Piraten. Zusammen mit der Polizei. Mabel und ihre Schwestern bewundern Frederic. Er ist ein Held für sie.
Der Piraten-König kommt zu Frederic. Zusammen mit Ruth. Sie erklären Frederic: Es gibt einen Vertrag. In dem Vertrag steht: Frederic gehört den Piraten bis zu seinem 21. Geburtstag. Frederic hat am 29. Februar Geburtstag. Den 29. Februar gibt es nur alle 4 Jahre. Also wird er nur alle 4 Jahre ein Jahr älter. Es dauert also noch sehr lange, bis er 21 ist.
An Verträge muss man sich halten. Frederic kehrt also zu den Piraten zurück. Er sagt den Piraten, dass General-Major Stanley gelogen hat. Die Piraten wollen Rache.
Die Polizisten wollen immer noch die Piraten bekämpfen.
Es kommt zu einem Kampf zwischen allen. Plötzlich weiß niemand mehr: Wer gehört zu den Piraten? Wer gehört zu den vornehmen Männern?
Königin Victoria kommt zum Glück zu Hilfe.