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Im 19. Jahrhundert war Penzance eines der idyllischsten und beschaulichsten Städtchen des britischen Eilands. Piraten … hier?! Die Könige der englischen Operette, das Autorenduo Gilbert & Sullivan, vermochten es, die Erwartungshaltungen ihres Publikums humoristisch zu unterlaufen. Mit diesem satirisch-subversiven „Rezept“ schufen sie einen Hit nach dem anderen.

Die doch recht krude Story von Die Piraten von Penzance hätte bereits im 19. Jahrhundert dem britischen Humor à la Monthy Python alle Ehre gemacht: Ein junger Mann wird nicht auf eine Privatschule geschickt, sondern bei den Piraten von Penzance in die Lehre gegeben, weil seine Schweizer Nanny „private“ und „pirat“ („privat“ und „Pirat“) verwechselt hat. Mit Vollendung seines 21. Lebensjahrs hätte Frederic seine Lehre eigentlich beendet, wäre er nicht ausgerechnet in einem Schaltjahr geboren! So ist er nach Piraten-Logik erst fünf Jahre alt … Ausgehend von diesem existenziellen Dilemma entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen dem Piratenlehrling und Mabel, einer jungen Dame aus britischem Militäradel. Ohne die Queen ging bereits bei Gilbert & Sullivan gar nichts, und so wird Victoria als regina ex machina am Schluss alles einem guten Ende zuführen. Oder?!?

Das Physical Comedy-Duo Spymonkey hat mit Orpheus in der Unterwelt in der Volksoper einen Hit bei Publikum und Presse gelandet. Mit Die Piraten von Penzance widmen sie sich der britischsten aller Operetten!


Ouvertüre vor der Vorstellung

Bei der Vorstellung am 2. April 2026 gibt es um 18:15 Uhr eine kostenlose Werkeinführung für die Besucher:innen der Vorstellung durch Dramaturgin Magdalena Hoisbauer.

Leading Team

Weitere Termine und Besetzung

Do 26 März

Schon vorbei!

1 Pause
11:00

Preise Z

Fr 27 März

Schon vorbei!

1 Pause
19:00

Preise D

Do 2 April

Schon vorbei!

1 Pause
19:00

Preise D

Mo 6 April

Schon vorbei!

1 Pause
18:00 - 20:30

Preise D

Fr 10 April

Schon vorbei!

1 Pause
19:00 - 21:45

Preise D

Di 14 April

Schon vorbei!

1 Pause
19:00 - 21:45

Preise A

Fr 17 April

1 Pause
19:00 - 21:45

Preise D

Mo 20 April

1 Pause
19:00 - 21:45

Preise A

So 26 April

1 Pause
19:00 - 21:45

Preise D

Sa 2 Mai

1 Pause
19:00 - 21:45

Preise D

Sa 6 März

Verkaufsstart am: 01.02.2027 10:00

1 Pause
19:00 - 21:45

Preise D

Sa 13 März

Verkaufsstart am: 01.02.2027 10:00

1 Pause
19:00 - 21:45

Preise D

Do 18 März

Verkaufsstart am: 01.02.2027 10:00

1 Pause
19:00 - 21:45

Preise D

Mo 22 März

Verkaufsstart am: 01.02.2027 10:00

1 Pause
19:00 - 21:45

Preise A

So 28 März

Verkaufsstart am: 01.02.2027 10:00

1 Pause
19:00 - 21:45

Preise D

So 4 April

Verkaufsstart am: 01.03.2027 10:00

1 Pause
17:00 - 19:45

Preise D

Mi 7 April

Verkaufsstart am: 01.03.2027 10:00

1 Pause
19:00 - 21:45

Preise A

Innovation oder Tradition? In der Volksoper werden wieder einmal die großen Fragen des Musiktheaters verhandelt. Ein gewisser Herr Kitzler, Interimsdirektor des Hauses, möchte zurück zu Letzterem – zurück zur Operette „so wie’s ghört“ – und hat dazu die beiden Urenkelinnen des britischen Autorenduos Gilbert und Sullivan eingeladen, um deren Glanzstück Die Piraten von Penzance auf die Bühne zu bringen. Denn wenn die Nachfahrinnen der Meister selbst treu ihre Hand ans Werk legen, kann es ja eigentlich nur gelingen. Also: Leinen los, Segel gesetzt und entern, Ladies! 

1. Akt 

Ein strahlender Frühsommertag. Die Piraten von Penzance feiern den 21. Geburtstag ihres Lehrlings Frederic, der nunmehr volljährig ist und damit seine Piratenlehre beendet. Doch wie kommt ein so manierlicher junger Mann eigentlich auf ein Piratenschiff? Alles begann mit einem folgenschweren Missverständnis: Frederics Schweizer Kindermädchen Ruth bekam von seinem Vater den Auftrag, den Knaben auf eine „Privat“-Schule zu schicken. Doch ihr eidgenössisches Sprachempfinden leitete sie in die Irre, und schon heuerte Frederic in einem kleinen Hafen in Cornwall an und wurde … „Pirat“. 
An der Schwelle zu Volljährigkeit und Freiheit überkommt Frederic nun auf einmal ein starkes moralisches Empfinden, und eines scheint klar: Piraten sind Verbrecher und als nunmehr ehrlicher Bürger ist es selbstverständlich, diese zu bekämpfen. Plötzlich sind die Abenteuer und all die Jahre mit seinen Gefährten vergessen, die in Wahrheit (zu) liebenswert und gutherzig sind. Sie akzeptieren sogar die abrupte Gemütswendung ihres langjährigen Schützlings: „Na gut, wenn du meinst. Was sein muss, muss eben sein.“

Mit Ruth im Schlepptau rudert Frederic in Richtung Festland und interessiert sich schlagartig nur mehr für eines: Frauen! Ein innerer Instinkt sagt ihm, dass sie von nun an sein einziges Begehr sein sollen. Wie gut, dass er am Strand auf einen Haufen höherer Töchter trifft – es sind die Kinder des Generalmajors Stanley, einem Würdenträger der britischen Armee. Eine von ihnen, Mabel, ist sofort Feuer und Flamme für den inbrünstig um die Damen werbenden Frederic. Doch die Idylle dieser aufkeimenden Liebe wird jäh unterbrochen … kreisch! Denn da sind sie wieder: die Piraten! Um sich vor den Freibeutern zu retten, bleibt den Mädchen nur der Hinweis auf ihren mit zig Orden dekorierten Vater, der wiederum umgehend zur Stelle ist: Stanley, „das modernste Modell von einem Generalleutnant“! Ein möglicher Konflikt zwischen Militäradel und Piraterie und auch alle spontan geäußerten Heiratsabsichten der Piraten werden sogleich in den Wind geschossen, als Stanley eröffnet, dass er eine Waise sei. Denn eines ist ein ungeschriebenes Gesetz: Die Piraten von Penzance würden einer verwaisten Person niemals etwas zuleide tun!

2. Akt

Im Mondschein quält den Generalmajor sein schlechtes Gewissen: Die Finte, sich den Piraten gegenüber als Waise auszugeben, war eine Lüge – vielmehr verfügt er über einen ansehnlichen Stammbaum. Frederic rüstet sich derweil gemeinsam mit einer Polizeitruppe und deren Sergeant zum Kampf gegen die Piraten, von Mabel und ihren Schwestern als Helden gefeiert. Da erscheinen der Piratenkönig und Ruth und konfrontieren den jungen Mann mit einem bemerkenswerten Paradoxon: Frederic wurde an einem 29. Februar in einem Schaltjahr geboren. Obwohl er nun de facto 21 Jahre alt ist, gehört er den Piraten laut seinem Lehrvertrag bis zu seinem einundzwanzigsten Geburtstag an – und das wird noch Jahrzehnte dauern … Ruth und der Piratenkönig appellieren also an Frederics Pflichtbewusstsein: Pacta sunt servanda – Verträge sind einzuhalten. Obwohl er sie eigentlich bekämpfen wollte, kehrt der verlorene Sohn also zu den Piraten zurück und deckt sogleich Stanleys Lüge auf. Das ist der Tropfen, der nun auch das Fass der sanftmütigsten Piraten zum Überlaufen bringt: Man schwört Rache … 
Ohne Frederic an ihrer Spitze folgen die Polizisten ihrem Auftrag, den Seeräubern das Handwerk zu legen. Im nächtlichen Treiben kommt es zu einer finalen Konfrontation aller und plötzlich weiß niemand mehr so genau, wer man eigentlich ist: Piraten oder doch Nobelmänner? Die Totenkopfflagge gegen ein aristokratisches Familienwappen tauschen? Zum Glück eilt Queen Victoria zu Hilfe.

Penzance ist eine hübsche, kleine Stadt am Meer. Es ist eine Stadt in Großbritannien. In dieser Stadt soll es Piraten geben? Unglaublich!

Aber genau darum geht es in der britischen Operette: „Die Piraten von Penzance“.

Die britischen Autoren Gilbert und Sullivan haben die Operette geschrieben. 

„Spymonkey“ ist eine Gruppe von britischen Künstler:innen. Sie machen lustige Stücke. Sie machen die Regie von „Die Piraten von Penzance“. Das heißt: Sie sagen allen, was sie auf der Bühne tun sollen.

Handlung

Es gibt eine Rahmen-Handlung. Die Operette ist also ein Teil von einer anderen Geschichte. In der Rahmen-Handlung will der Direktor von der Volks-Oper eine Operette aufführen und zwar: so wie es sich gehört. Also so wie es immer gemacht wurde. Nicht modern. Er will keine neuen Ideen.

Der Direktor will, dass zwei Frauen das machen. Es sind die Ur-Enkelinnen von den Autoren Gilbert und Sullivan Sie sollen das Stück „Die Piraten von Penzance“ auf die Bühne bringen. 

1. Akt 

Es ist ein schöner Tag im Früh-Sommer. Die Piraten von Penzance feiern den 21. Geburtstag von Frederic. Frederic war Lehrling bei den Piraten. Er ist jetzt fertig mit seiner Lehre.

Aber wie kommt so ein vornehmer junger Mann auf ein Piraten-Schiff? Es hat ein Missverständnis gegeben, als Frederich noch ein Kind war.

Frederic hat ein Kinder-Mädchen aus der Schweiz gehabt. Ihr Name ist Ruth. Der Vater von Frederic hat zu Ruth gesagt: „Schick Frederic auf eine Privat-Schule.“ Ruth konnte nicht gut Englisch. Sie hat verstanden: „Schick Frederic auf eine Pirat-Schule.“ So ist Frederic zu den Piraten gekommen. 

Jetzt ist er erwachsen. Ihm ist klar: Piraten sind Verbrecher. Er ist ein ehrlicher Bürger. Er denkt: Er muss die Piraten bekämpfen. Er vergisst alle Abenteuer mit den Piraten, die Frederic immer gut behandelt haben.

Frederic rudert mit Ruth vom Piraten-Schiff an Land. Er denkt plötzlich nur mehr an eines: Frauen.

Er trifft am Strand die Töchter von General-Major Stanley. General-Major Stanley ist ein wichtiger Mann in der britischen Armee. Eine von den Töchtern heißt Mabel. Sie ist begeistert von Frederic.

Plötzlich tauchen die Piraten auf. Es kommt fast zu einem Konflikt. Aber dann sagt General-Major Stanley, dass er ein Waisen-Kind ist. Er hat Vater und Mutter verloren. Für die Piraten von Penzance gibt es eine Regel: Sie tun einem Waisen-Kind nichts! Es gibt also keinen Konflikt.

2. Akt

Es ist Nacht. General-Major Stanley hat ein schlechtes Gewissen. Er hat gelogen. Er ist kein Waisen-Kind.

Frederic macht sich bereit   für den Kampf gegen die Piraten. Zusammen mit der Polizei. Mabel und ihre Schwestern bewundern Frederic. Er ist ein Held für sie.

Der Piraten-König kommt zu Frederic. Zusammen mit Ruth. Sie erklären Frederic: Es gibt einen Vertrag. In dem Vertrag steht: Frederic gehört den Piraten bis zu seinem 21. Geburtstag. Frederic hat am 29. Februar Geburtstag. Den 29. Februar gibt es nur alle 4 Jahre. Also wird er nur alle 4 Jahre ein Jahr älter. Es dauert also noch sehr lange, bis er 21 ist.

An Verträge muss man sich halten. Frederic kehrt also zu den Piraten zurück. Er sagt den Piraten, dass General-Major Stanley gelogen hat. Die Piraten wollen Rache.

Die Polizisten wollen immer noch die Piraten bekämpfen.

Es kommt zu einem Kampf zwischen allen. Plötzlich weiß niemand mehr: Wer gehört zu den Piraten? Wer gehört zu den vornehmen Männern?

Königin Victoria kommt zum Glück zu Hilfe. 

Bilder und Videos

Für alle Personen, die einen Screenreader nutzen, folgt an dieser Stelle eine allgemeine Beschreibung der visuellen Aspekte der Aufführung (Bühnenbild, Kostüme…) anstelle der Fotogalerie.

Die Operette spielt in opulenter, überschäumender, beinahe überzeichneter Ausstattung. Gemalte, zweidimensionale Bühnenbildelemente, erinnernd an das Barocktheater, zeigen die Piratenwelt, etwa ein Piratenschiff samt Segelmast, ein Steuerrad, gemalte Wellen, die auch bewegt werden können und vieles mehr. Das Ganze wird durch ein opulentes Bühnenportal gerahmt, was den Eindruck eines Gemäldes entstehen lässt. Die Kostüme sind farbenfroh und fantasievoll, für jede Figur sehr individuell, die Piraten etwa in überzeichneten Piratenkostümen, daneben gibt es jedoch auch fantasievolle Meerestier-Kostüme von Krabben bis Kraken. Auch die Kostüme sind also opulent und bunt wie das Bühnenbild, wodurch witzige optische Effekte entstehen.

Beiträge aus dem Weborello

„Diese Piraten erobern Wien im Sturm“: Pressestimmen zu Die Piraten von Penzance

„Selten wird in einem Opernhaus so herzhaft gelacht wie an diesem Abend“, hieß es in einer Kritik zu der gefeierten Premiere von Die Piraten von Penzance.

5 gute Gründe für Die Piraten von Penzance

Erinnern Sie sich noch an die hochkomische Operette Orpheus in der Unterwelt in der Regie der britischen Komikertruppe Spymonkey? Haben Sie Tränen gelacht ob des genau choreografierten Unsinns und Geblödels? Dann freuen Sie sich schon jetzt auf Die Piraten von Penzance. Wir haben 5 gute Gründe zusammengestellt, warum Sie die Aufführung auf keinen Fall verpassen sollten!

Pressestimmen

Man weiß nicht, wann man so viel Spaß wie in der ersten Stunde dieser Produktion hatte.
Kurier 29. März 2026
Diese Piraten erobern Wien im Sturm.
Kronen Zeitung 29. März 2026
Selten wird in einem Opernhaus so herzhaft gelacht wie an diesem Abend.
Kleine Zeitung 29. März 2026
Spymonkey sind nach dem Erfolg ihres ‚Orpheus in der Unterwelt‘ zurück an der Volksoper und sorgen nun mit dem Gilbert-&-Sullivan-Klassiker erneut für allerbeste Humor- und Lachtherapie.
Kronen Zeitung 29. März 2026
„An diesem Erfolg haben alle Beteiligten ihren Anteil, grundlegend natürlich Gilbert & Sullivan. Da wäre zum einen die Musik Sullivans, der für die locker-flockigen und durchaus närrischen Operetten des Künstlerduos geradezu verschwenderisch gute Musik geschrieben hat. Dazu trug das Volksopernorchester seinen Teil bei, spielte es doch unter der Leitung von Chloe Rooke dieselbe den ganzen Abend auf höchstem Niveau, mit nimmermüdem Spaß an der Sache.
Die Presse 29. März 2026
Die Piraten von Penzance von Gilbert und Sullivan bescheren einen Abend voll Dauerlachern und ausgezeichneter Musik.
Die Presse 29. März 2026
Es ist eine endlose Abfolge an witzigen Ideen, die vom Ensemble mit spürbarer Freude am lustigen Grenzgang umgesetzt wird. Sogar bis ins Orchester hinunter reichen die Gags, die junge Dirigentin Chloe Rooke am Pult erntete viel Zustimmung.
Kurier 29. März 2026
Besetzung ohne Schwächen.
Die Presse 29. März 2026
Was dieser kurzweiligen Produktion trotz der unzähligen Slapstick-Momente und pointierten Parodien gelingt: Sie verrät weder das Stück selbst noch seine Darsteller. Ein humorvoller Abend, der die Herzen der Wiener wohl im Sturm erobern wird.
Kronen Zeitung 29. März 2026