Sigrid Hauser

Die gebürtige Wienerin spielte sich noch während ihres Studiums an der Wiener Musikhochschule und am Wiener Konservatorium durch alle Sparten des Theaters und sang sich durch alle Musikrichtungen.
Bald begann sie auch ihre eigenen Liedtexte zu schreiben und landete zunächst beim Fernsehen, in der ORF-Unterhaltungsabteilung. Ab da spielte sie regelmäßig in Comedy-Formaten wie Comedy Express, die kranken schwestern, Was gibt es Neues? oder Die liebe Familie NG. Nach Abstechern nach Zürich, Hamburg, Berlin, an die Volksoper Wien, das Volkstheater und das Theater in der Josefstadt wurde sie am Kabarett Simpl engagiert, wo Sigrid Hauser spielen, singen, Regie führen und ihre ersten beiden Musikrevuen Florence Foster Jenkins Award und Simpl goes Music schreiben konnte.

Die Millenniumswende führte sie dann wieder zurück zu dem, was sie eigentlich studiert hatte: zum Musiktheater. In Musical, Operette und Revue sang sie von Mörbisch bis Gstaad, von Bielefeld bis Bremerhaven, Rollen wie Maria Magdalena (Jesus Christ Superstar), Dolly (Hello, Dolly!), Sr. Amnesia (Non(n)sens), Chantal Generotzky (Sekretärinnen), Miss Sherman (Fame), Gräfin Kokozow (Der Graf von Luxemburg) u. v. m.
Sie spielte die Wirtin im Weißen Rössl und die Erma in Anything goes am Staatstheater am Gärtnerplatz in München, wo sie seit der Saison 2013/14 auch als Baroness Bomburst in Tschitti Tschitti Bäng Bäng und Carla Schlumberger in Die Zirkusprinzessin auftritt.
In der Schweiz spielte sie zuletzt außerdem Blind, Ida und Frosch in einer Fledermaus-Konzerttournee und Anything Goes, das vom Theater St. Gallen übernommen wurde. An der Oper Graz steht sie ebenfalls als Wirtin (Im weißen Rössl) auf der Bühne.

Die Künstlerin hat drei erfolgreiche Soloshows produziert: Glanz und Gloria, höchstpersönlich sowie das Musikprogramm Sex and the Sigrid. Derzeit arbeitet sie an einem Weiteren mit dem Titel La Mer.
Sie schreibt für sich selbst, die Bühne und das Fernsehen, oder für Kollegen, wie Michael Niavarani, Hans Neblung, Marion Dimali und Reinhold Moritz. Auch Maya Hakvoort und Edda Schnittgard singen gerne Texte aus ihrer Feder.

Daneben findet sie noch Zeit für Galakonzerte und Moderationen im In- und Ausland, arbeitet als Studiosängerin und -sprecherin oder als Schauspielerin in Film- und Fernsehrollen, z.B. in Höhenangst, Polly Adler, Nowotny und Maroudi, Dorfers Donnerstalk, Kommissar Rex und Schnell ermittelt.

An der Volksoper Wien war die Künstlerin unter anderem als Miss Adelaide in Guys and Dolls, Dolly in Hello, Dolly!, Josepha Vogelhuber im Weißen Rössl sowie als Lycus und – alternierend mit Robert Meyer – als Pseudolus in Die spinnen, die Römer! zu sehen. Außerdem trat sie hier als Sängerin mit der Volksopern-Bigband und bei verschiedenen Soireen, u. a. Salut für Marcel Prawy und Zwischen Broadway und Hollywood, beim Weihnachtskonzert der Volksoper, aber auch mit ihrem Soloabend Sigrid Hauser Pur auf.

In der aktuellen Saison ist Sigrid Hauser wieder als Anhilte in Die Csárdásfürstin auf der Bühne der Volksoper zu erleben.

www.sigridhauser.at

* Verwendung der Fotografie (© Robert Peres) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien


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