Josip Matiči
Welche Rolle kann/soll Musiktheater in der heutigen Gesellschaft einnehmen?
Abgesehen von der Unterhaltung, geistiger Entwicklung und Gesellschaftskritik ist mir ein Punkt besonders wichtig: die Musik und das Theater dem jugendlichen Publikum bekannt und schmackhaft zu machen. Nach dem Projekt "Titus" spiele ich das Projekt "Theater mit Musik: Das doppelte Lottchen" in Stockerau - zu dem ich auch die Musik komponiert habe - gespielt und gesungen von Jugendlichen.
Prima la musica oder prima le parole?
Joseph Haydn sagte schon "Meine Sprache versteht man durch die ganze Welt". Damit meinte er seine Musik - und dem kann ich mich nur anschließen.
Welche Produktionen bedeuten dir besonders viel?
Die Auftritte mit dem "Saitenquartett Wien" liegen mir besonders am Herzen, da ich mit meinen Kolleg:innen die Musik voll ausleben und die Menschen abgesehen von der Unterhaltung auch auf gedankliche Ausflüge in eine andere Welt “entführen” kann.
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Geboren in
Osijek (Kroatien)
Ausbildung
2001 Abschluss des Konzertfachstudiums an der Anton Bruckner Privatuniversität bei Prof. Josef Sabaini
2007 Abschluss bei Prof. Edward Zienkowski an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Meisterkurse bei Grigory Zhislin, Wladimir Igolinskij, Paul Roczek, Paul Gulda, Igor Ozim und Sharan Leventhal.
Wichtige Engagements
Mitglied zahlreicher internationaler Orchester.
Mitglied des Saitenquartetts Wien.
Aktiver Notenarrangeur für große und kleine Besetzungen aller Genres (Staatsoper Wien, Die Haydn Akademie, Hallegro, ATO, Wiener Kammersymphonie, etc.)
Wichtige Arbeiten an der Volksoper
1. Violine in Titus
Sonstiges
Ob im Orchester oder kammermusikalisch musizierend ist er für alle musikalischen Unternehmungen in der alten oder neuen Musik immer wieder zu begeistern.
* Verwendung der Fotografie (© privat) nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien