Georg Wacks

Der in Wien geborene Künstler studierte an der École Philippe Gaulier in London und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er ist als Clown, Schauspieler, Regisseur, Musiker und Conférencier tätig.

Von 2003 bis 2009 gestaltete Wacks zahlreiche Programme im Theater L.E.O. Seit 2010 konzipiert und inszeniert der Künstler für das Theater an der Wien historische Kabarettprogramme, u. a. „Tanz der Blinden“ und „Ruf der Heimat“ (2013) samt begleitenden Ausstellungen, die dem legendären Kabarett „Die Hölle“ gewidmet waren.

Neben seiner Arbeit als Schauspieler ist Georg Wacks auch als Autor tätig und verfasste diverse musikwissenschaftliche Arbeiten. 2002 erschien das Buch „Die Budapester Orpheumgesellschaft – Ein Varieté in Wien 1889 bis 1919“, das nicht nur die Geschichte des berühmten Ensembles sondern auch einen Einblick in die Wiener Unterhaltungsszene des Fin de siècle bietet. Mit der Autorin Marie-Theres Arnbom entstand „Das Theater und Kabarett ‚Die Hölle’“. Georg Wacks ist außerdem Präsident der Armin-Berg-Gesellschaft.

Seit der Spielzeit 2009/10 ist Georg Wacks als Schauspieler an der Volksoper Wien beschäftigt. Er debütierte als Kromow in „Die lustige Witwe“ und war seither bereits als Johann Strauß in „Wiener Blut“, Lillas Pastia in „Carmen“, Ralph in „Kiss me, Kate“, Collin in „Madame Pompadour“, Hot Box Charlie in „Guys and Dolls“, Alfred in „Pariser Leben“, Awram in „Anatevka“, Vollzugsbeamter in „Der Kongress tanzt“, Ambrosio in „Der Barbier von Sevilla“, Brusowsky in „Die Zirkusprinzessin“ und Mondgroom in „Frau Luna“ zu sehen.

In der aktuellen Saison spielt er den Ratsdiener in der Neuproduktion von „Zar und Zimmermann“ und in der Premierenserie von „Meine Schwester und ich“ den Beisitzer des Gerichts und einen Kunden bei Filosel. Weiters ist er wieder als Mr. Goldstein in „Gypsy“, als Vogelhändler in „Sweeney Todd“, als Xaver in „Der Opernball“ und als Hausdiener Franz in „The Sound of Music“ zu sehen.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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