Im Hause Faninal geht es hoch her! Der Neureiche fiebert der Hochzeit seiner Tochter Sophie entgegen – es soll ein adeliger Bräutigam werden. Allerdings wird nicht der vorgesehene Kandidat, der ungehobelte Baron Ochs, das Herz Sophies gewinnen, sondern der Überbringer der silbernen Verlobungsrose: der junge Graf Octavian. Bevor seine heimliche Geliebte, die Feldmarschallin, den Grafen Octavian für die Verbindung freigibt, wird Baron Ochs in einem Vorstadtlokal noch nach Strich und Faden öffentlich blamiert …
Richard Strauss’ Der Rosenkavalier ist eine der schönsten, mitreißendsten und ergreifendsten Musikkomödien aller Zeiten. Nun ist Josef E. Köpplingers Inszenierung zurück auf dem Spielplan unseres Hauses.
Folgende Veranstaltung legen wir allen Besucher:innen von Der Rosenkavalier besonders ans Herz:
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Opernklang in Harmonie
Bläserklänge der Volksoper
am 23. Februar 2026 um 19:30 Uhr im Balkon-Foyer
Besetzung
- Dirigent
- Hans Graf
- Regie und Licht
- Josef Ernst Köpplinger
- Bühnenbild
- Johannes Leiacker
- Kostüme
- Dagmar Morell
- Choreinstudierung
- Thomas Böttcher
- Dramaturgie
- Christoph Wagner-Trenkwitz
- Die Feldmarschallin
- Jacquelyn Wagner
- Baron Ochs auf Lerchenau
- Stefan Cerny
- Octavian
- Emma Sventelius
- Herr von Faninal
- Morten Frank Larsen
- Sophie, seine Tochter
- Lauren Urquhart
- Jungfer Marianne Leitmetzerin
- Ulrike Steinsky
- Valzacchi
- Karl-Michael Ebner
- Annina
- Margarete Joswig
- Ein Polizeikommissär
- Daniel Ohlenschläger
- Haushofmeister der Marschallin
- Christian Drescher
- Haushofmeister bei Faninal
- Carsten Süss
- Ein Notar
- Andreas Mitschke
- Ein Wirt
- David Sitka
- Ein Sänger
- Vincent Schirrmacher
- Erste adelige Waise
- Birgid Steinberger
- Zweite adelige Waise
- Elvira Soukop
- Dritte adelige Waise
- Sulie Girardi
- Eine Modistin
- Mara Mastalir
- Tierhändler
- Alexander Pinderak
- Musik
- Richard Strauss
Herr von Faninal ist ein reicher Mann. Er will seine Tochter Sophie verheiraten. Mit einem adeligen Bräutigam. Der Baron Ochs soll der Bräutigam sein.
Sophie verliebt sich aber in den jungen Grafen Octavian. Der Graf Octavian hat eine Geliebte: die Feld-Marschallin.
Die Situation ist also schwierig.
„Der Rosenkavalier“ ist eine Musik-Komödie von Richard Strauss. Diese Musik-Komödie begeistert die Menschen. „Der Rosenkavalier“ wird jetzt wieder in der Volksoper gezeigt. Josef E. Köpplinger ist der Regisseur. Er hat sich überlegt, was auf der Bühne passiert.
Handlung:
1. Teil
Das Schlaf-Zimmer der Feld-Marschallin
Die Feld-Marschallin hat eine Nacht mit ihrem jungen Geliebten verbracht: mit dem jungen Grafen Octavian.
Sie frühstücken. Da kommt jemand. Zum Glück ist es nicht der Mann von der Feld-Marschallin. Es ist ihr Cousin: der Baron Ochs. Octavian verkleidet sich schnell: als Dienerin Mariandl. Der Baron Ochs flirtet mit Mariandl. Obwohl er verlobt ist.
Der Baron Ochs sucht jemanden, der seiner Braut Sophie eine silberne Rose bringt. Er sucht also einen Rosen-Kavalier. Die silberne Rose soll ein Zeichen der Liebe sein. Der Baron Ochs will Sophie heiraten, weil ihr Vater sehr reich ist.
Die Feld-Marschallin empfiehlt dem Baron Ochs den Grafen Octavian als Rosen-Kavalier. Sie zeigt ihm ein Bild von Octavian. Der Baron Ochs ist zufrieden. Er wundert sich aber auch: Octavian und Mariandl sehen sich ähnlich.
Der Baron Ochs erzählt der Feld-Marschallin auch, dass er einen unehelichen Sohn hat. Er heißt Leopold. Leopold gehört zu seinen Dienern und reist mit Baron Ochs.
Octavian kann verschwinden. Es kommen verschiedene Menschen zur Feld-Marschallin. Ein Friseur. 3 Waisen bitten um Geld. Eine Hutmacherin zeigt ihre Hüte her. Das hinterhältige Paar Annina und Valzacchi will für die Feld-Marschallin arbeiten. Ein italienischer Sänger singt eine Arie.
Ein Notar berät den Baron Ochs zu seinem Ehe-Vertrag. Der Baron Ochs nimmt Annina und Valzacchi als Diener auf. Er lässt die silberne Rose bei der Feld-Marschallin.
Die Feld-Marschallin bleibt allein zurück. Sie macht sich Gedanken: Als junges Mädchen musste sie gegen ihren Willen heiraten.
Octavian kommt zurück. Die Feld-Marschallin sagt ihm: Du wirst mich bald verlassen für eine jüngere Frau. Octavian versteht sie nicht. Er geht. Er vergisst die Rose. Die Feld-Marschallin schickt einen Diener, der Octavian die Rose bringt.
2. Teil
Ein Salon im Stadt-Palais von Familie Faninal
In der Familie Faninal sind alle sehr aufgeregt. Alle warten auf eine Nachricht von einem Mann, der Sophie heiraten will.
Octavian kommt an. Er gibt Sophie die silberne Rose. Die beiden jungen Leute sind sofort begeistert voneinander.
Da kommt der Bräutigam: der Baron Ochs. Zusammen mit Herrn von Faninal, dem Vater von Sophie. Der Vater und die Anstands-Dame erklären Sophie, wie sie sich richtig verhalten soll. Der Baron Ochs erzählt von Mariandl. Der Baron Ochs glaubt, dass Mariandl eine Schwester von Octavian ist.
Sophie und Octavian finden den Baron Ochs schrecklich. Der Baron Ochs will Sophie mit einem Walzer-Lied beeindrucken.
Der Baron Ochs und der Vater von Sophie schließen den Ehe-Vertrag ab. Octavian tröstet Sophie. Sie haben sich verliebt. Annina und Valzacchi erwischen die zwei. Sie rufen den Baron Ochs herbei.
Der Baron Ochs erfährt: Sophie mag ihn nicht. Octavian beschimpft den Baron Ochs. Octavian verletzt den Baron Ochs auch mit seinem Degen.
Der Vater von Sophie ist entsetzt. Sophie will den Baron Ochs nicht heiraten. Ihr Vater will sie in ein Kloster schicken. Octavian verspricht, dass er Sophie hilft.
Der Baron Ochs ist wütend. Annina bringt ihm einen Brief von Mariandl. Der Baron Ochs freut sich auf ein Treffen mit Mariandl.
3. Teil
Extra-Zimmer in einem Gasthaus
Annina und Valzacchi helfen Octavian. In einem Gasthaus bereiten sie das Treffen von Baron Ochs und Mariandl vor. Octavian verkleidet sich noch einmal als Mariandl.
Der Baron Ochs kommt an mit seinem Sohn Leopold. Er schickt alle weg. Er will mit Mariandl allein sein. Er will sie betrunken machen. Er wundert sich, dass sie Octavian so ähnlich sieht.
Plötzlich sind viele Menschen in dem Extra-Zimmer: Eine Frau sagt, dass der Baron Ochs sie verlassen hat. Viele Kinder nennen ihn „Papa“. Polizisten kommen. Sophie und ihr Vater kommen. Auch die Feld-Marschallin kommt.
Sophie erklärt dem Baron Ochs: Ihr Vater hat die Verlobung gelöst.
Es wird klar: Octavian hat sich verkleidet. Er ist Mariandl. Da versteht der Baron Ochs: Octavian ist der Geliebte von der Feld-Marschallin. Der Baron Ochs versucht, die Feld-Marschallin zu erpressen. Die Feld-Marschallin schickt den Baron Ochs wütend fort. Alle lachen den Baron Ochs aus.
Die Feld-Marschallin, Octavian und Sophie bleiben zurück. Die Feld-Marschallin weiß: Sie muss auf Octavian verzichten.
Sophie und ihr Rosen-Kavalier umarmen sich.
Bilder und Videos
Für alle Personen, die einen Screenreader nutzen, folgt an dieser Stelle eine allgemeine Beschreibung der visuellen Aspekte der Aufführung (Bühnenbild, Kostüme…) anstelle der Fotogalerie.
Die Bühne ist durch hohe Wände begrenzt, die riesengroße Gemälde mit Vanitas-Motiven zeigen, etwa Blumen, Stoffe, umgefallene Skulpturen. Die Motive wirken wie gemalt, also tatsächlich wie alte Gemälde. Diese Gemälde sind in einzelne Panele geteilt, die gedreht werden können, um Auf- und Abtritte zu ermöglichen oder die Erscheinung der einzelnen Wand zu ändern. Auf der Bühne kennzeichnen einzelne Einrichtungsgegenstände die Orte der Akte, zum Beispiel - neben anderen - ein großes Bett im ersten Akt, ein Bücherregal im zweiten Akt, eine Bar im dritten. Mit wenigen Mitteln wird so der Ortswechsel deutlich. Die Kostüme orientieren sich im Großen und Ganzen an der Entstehungszeit der Oper im Jahr 1911, Anzüge, Kleider in unterschiedlichen Stoffen und Nachtroben etwa charakterisieren die Figuren.
Beiträge aus dem Weborello
„Taschentuch bereithalten“: Pressestimmen zur Wiederaufnahme von Der Rosenkavalier
„Volksoper zeigt Rosenkavalier mit tollen Stimmen“, hieß es in einer Kritik zu der gefeierten Wiederaufnahme von Der Rosenkavalier.
Der Rosenkavalier
Fünf Jahre ist es her, dass Der Rosenkavalier erstmals an der Volksoper zu sehen war – und in der Inszenierung von Josef Ernst Köpplinger sofort zu einem umjubelten Erfolg bei Publikum und Presse wurde. Wir haben uns ins Archiv begeben und ein paar Stimmen zur Premiere zusammengesucht, um Vorfreude auf die Wiederaufnahme am 25. Jänner 2026 zu machen.