Stefan Cerny

studierte am Konservatorium seiner Heimatstadt Wien an der Abteilung für Oper, Lied und Oratorium und schloss 2004 mit Auszeichnung ab. Zuvor studierte der junge Bass – gleichfalls am Konservatorium – Musical, Operette und Chanson und diplomierte 1998 ebenfalls mit Auszeichnung. Weiters ist Stefan Cerny Preisträger des „Wiener Fidelio Wettbewerbs 2003“.

Seit 2001 ist Stefan Cerny der Volksoper Wien eng verbunden und zur Zeit wieder festes Ensemblemitglied an diesem Haus.

Gastauftritte führten ihn u. a. zu den Bregenzer Festspielen, an das Theater an der Wien, die Oper Köln, die Komische Oper Berlin, die Staatstheater in München und Nürnberg, die Dresdner Philharmonie, das Festspielhaus Baden-Baden, das Neue Musiktheater Linz, zu den Opernfestspielen St. Margarethen, die Landestheater Salzburg, Linz und St. Pölten, an die Stadttheater Klagenfurt und Baden bei Wien, zu den Opernfestspielen Jennersdorf, zum Kameropera-Festival Zwolle, das Feldkirch-Festival, weiters an das Schauspielhaus Wien und das Wiener Raimundtheater. Außerdem war er mit der Volksoper Wien auf Tournee in Japan.

Zu seinem Repertoire gehören u. a. Partien wie Sarastro („Die Zauberflöte“), Rocco („Fidelio“), Osmin („Entführung aus dem Serail“), Leporello/Masetto („Don Giovanni“), Bartolo („Hochzeit des Figaro“), Alidoro („La Cenerentola“), Sparafucile („Rigoletto“), Basilio („Barbier von Sevilla“), Swallow („Peter Grimes“), Doktor („Wozzeck“), Colline („La Bohème“), Mandarino und Timur („Turandot“), Leone („Attila“), Kuno („Der Freischütz“), Zuniga („Carmen“), Herr Reich („Die lustigen Weiber von Windsor“), Poeta („Viva la Mamma“), Cesare Angelotti/Sagrestano („Tosca“), Präsident („Perr Gynt), Truffaldin („Ariadne auf Naxos“), Giacomo („Fra Diavolo“), Hans Foltz („Die Meistersinger von Nürnberg“), Lefort („Zar und Zimmermann“), Yakusidé („Madama Butterfly“), Dottore Grenvil („La Traviata“), Action („West Side Story“), Dr. Fleiß („Onkel Präsident“), Wesir („Kismet“), Skula („Fürst Igor“) und Erster Nazarener („Salome“).

Sein künstlerischer Weg umfasst Zusammenarbeiten mit Regisseuren wie Christof Loy, Peter Konwitschny, Robert Carsen, Barrie Kosky, Josef E. Köpplinger, Harry Kupfer, Marco Arturo Marelli, Renaud Doucet, Christine Mielitz, Robert Herzl, Michael Hampe.

In der Saison 2017/18 ist er am Theater an der Wien als Doktor in „Wozzeck“ sowie als Talbot in „Maria Stuarda“ zu sehen. Weiters am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz in der Wiederaufnahme von „Die Zauberflöte“ als Sarastro, sowie in einer konzertanten Fassung von Beethovens „Fidelio“ als Rocco in Basel, Grenoble und Wien.

An der Volksoper Wien übernimmt Stefan Cerny in der aktuellen Spielzeit u.a. Partien wie Sarastro („Zauberflöte“), Luther/Krespel („Hoffmanns Erzählungen“) sowie Bartolo („Die Hochzeit des Figaro“), Basilio („Der Barbier von Sevilla“) und Dottore Grenvil („La Traviata“).

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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