Carsten Süss

Schon während seiner Zeit als Ensemblemitglied der Sächsischen Staatsoper Dresden gastierte der Tenor Carsten Süss an vielen deutschen und internationalen Opernhäusern, u.a. in Frankfurt, Stuttgart, Köln, Leipzig, Karlsruhe, Hannover, Nürnberg, Wiesbaden, Prag, Strasbourg, Cagliari, Hongkong, Tokio und Shanghai. In dieser Zeit wandelte sich sein Repertoire von Partien wie Tamino, Ferrando, Edgardo, Lensky zu Partien wie Froh, Loge, David und Max. In den letzten Jahren folgten die Debüts als Erik, Rienzi und Bacchus.

Seine Konzertengagements führten ihn u. a. nach Jerusalem, Madrid, München, Vilnius, Prag, Budapest, Wien, Luxemburg, Cincinatti und Tel Aviv, wo er die erste komplette Aufführung von Paul Ben-Haims Oratorium Joram sang.

Er arbeitete mit Regisseuren wie Dietrich Hilsdorf, Aron Stiehl, Arila Siegert, Ansgar Weigner, Helen Malkowsky, Bruno Klimek, Peter Konwitschny, Willy Decker, Hugo de Ana, Matthias Oldag, Stein Winge, Keith Warner, David McVicar, Martin Duncan, Bernd Mottl u. v. m.

Carsten Süss sang u. a. unter Giuseppe Sinopoli, Sir Colin Davis, Bruno Weil, Markus Stenz, Semyon Bychkov, Helmuth Rilling, Enoch zu Guttenberg, Paolo Carignani, Lothar Zagrosek, Christian Arming, Henryk Schäfer, Justin Brown, Christoph Prick, Roland Böer, Christoph Gedschold und Mikael Kütson. 

Seit 2004 war der Tenor bei den Bregenzer Festspielen, den Seefestspielen Mörbisch, dem Rheingau Musik Festival, dem Hongkong Arts Festival, sowie dem Cantiere d`Arte Montepulciano eingeladen. Als Liedsänger konnte Carsten Süss bei den Schubertiaden in Hohenems und Schwarzenberg sowie der Schubertiade Barcelona reüssieren.

Neben seiner Gesangskarriere ist Carsten Süss seit einigen Jahren als Autor und Regisseur tätig. Er erarbeitete Dialogversionen verschiedener Operetten für die Theater Bremerhaven, Gera, Luzern, Chemnitz, die Staatsoperette Dresden, das Staatstheater Wiesbaden und das Theater Krefeld/Mönchengladbach, wo er seine Inszenierung von Kálmáns Faschingsfee 2018 präsentieren konnte. Parallel hat er mehrere Revuen geschrieben und inszeniert. Für den Sommer 2021 bekam er den Auftrag, eine neue Kinderoperette für die Seefestspiele Mörbisch zu schreiben (Anton & Maria), die er auch selber inszenieren wird.

An der Volksoper Wien debütierte Carsten Süss als Edwin in Die Csárdásfürstin in der Spielzeit 2011/12. Im Jahr 2014 folgte sein Debüt als Tassilo in der Neuproduktion der Gräfin Mariza und 2015 sein Debüt als Don José in Carmen.
Seit der Spielzeit 2015/16 ist Carsten Süss Ensemblemitglied an der Volksoper Wien. Seither war er unter anderem als Danilo in Die lustige Witwe, Mr. X in Die Zirkusprinzessin, Symon in Der Bettelstudent, Georg Pappenstiel in Der Opernball, Graf Lacy in Meine Schwester und ich sowie in der Titelrolle von Orpheus in der Unterwelt zu sehen.

In der aktuellen Spielzeit ist er Isidor/Isbert/Immanuel in der Premierenproduktion Der Teufel auf Erden, außerdem wieder Fridolin XXIV. in König Karotte und Tassilo in Gräfin Mariza.

* Verwendung der Fotografie nur für Zwecke der aktuellen Berichterstattung über die Volksoper Wien

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