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Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln

Mozarts "Die Zauberflöte" ist kollektives Kulturerbe und die meistgespielte Oper überhaupt. Sie vereint in sich Zaubermärchen und Erziehungsroman, Freimaurersymbolik und die Tradition des Wiener Vorstadttheaters aus dem 18. Jahrhundert. Sie ist rätselhaft und widersprüchlich, und genau das ist ihre Qualität.
An der Volksoper Wien ist Mozarts universales Werk ein Fixstern des Repertoires.

Doch wovon erzählt das Werk eigentlich? Schon der Musikwissenschafter Alfred Einstein erkannte, dass „jeder Einzelne und jede Generation“ etwas anderes in dem Werk findet.

Henry Masons Inszenierung zeugt von dieser immerwährenden Aktualität: Befreiung aus Bevormundung und alten Machtstrukturen, Kampf um Selbstbestimmung, sogar die Rettung des Weltklimas finden Raum in seiner Version, die es schafft, diese Themen märchenhaft-verspielt für alle Generationen aufzubereiten.

Empfohlen ab 6 Jahren

Erster Aufzug: Der junge Prinz Tamino wird in einer eisigen Gegend von einer gefährlichen Schlange verfolgt. Im letzten Moment retten drei kampfeslustige Damen den Ohnmächtigen und töten das Monstrum. Als Tamino wieder zu sich kommt, trifft er auf den Vogelfänger Papageno, der in den Diensten der in dieser Ödnis herrschenden Königin der Nacht steht. Die drei Damen präsentieren Tamino ein Bildnis von Pamina, der Tochter der Herrscherin, welche von dem Bösewicht Sarastro geraubt wurde. Der Prinz verliebt sich augenblicklich in das Abbild und verspricht der Königin, ihre Tochter aus den Händen ihres Todfeindes zu befreien. Er macht sich gemeinsam mit Papageno auf die Reise. Zur Unterstützung erhält Tamino eine Zauberflöte und Papageno ein magisches Glockenspiel. Drei geheimnisvolle Knaben sollen ihnen zudem den Weg weisen.

Papageno, der von Tamino vorausgeschickt wurde, erreicht Sarastros von Sonne und Hitze durchflutetes Reich und trifft auf Pamina. Diese wird gerade von dem finsteren Aufseher Monostatos bedrängt, doch Papageno schlägt ihn in die Flucht und gewinnt Pamina an seine Seite. Inzwischen haben die drei Knaben Tamino in Sarastros Tempelbezirk geleitet, wo er von einem Priester nach seiner Mission befragt wird. Von ihren Zauberinstrumenten geleitet, versuchen die Abenteurer einander zu finden, werden aber jäh von Sarastros Ankunft überrascht. Mutig stellt sich Pamina dem gefürchteten Herrscher, als Tamino von Monostatos herbeigeführt wird. Prinz und Prinzessin erkennen einander, werden aber sogleich wieder getrennt, da Tamino und Papageno sich Sarastros Prüfungen unterziehen müssen.

Zweiter Aufzug: Sarastro will Tamino auf seine Seite bringen und offenbart der Priesterschaft, dass er den Prinzen zu Höherem auserkoren hat und Pamina diesem zur Frau bestimmt ist. Die Prüfungen beginnen mit einem Schweigegebot – was Papageno besonders schwerfällt. Als ihm die Priester aber eine ihm gleiche Gefährtin versprechen, willigt er murrend ein, sich der Aufgabe zu stellen. Inzwischen ist die Königin der Nacht mit ihren Mitstreiterinnen in Sarastros Tempel eingedrungen. Die drei Damen umgarnen Tamino und Papageno als ferngesteuerte Trugbilder und versuchen, deren Loyalität wieder für die Königin zurück zu werben, während diese ihre Tochter Pamina zu einem Attentat auf Sarastro anstiftet. Die Prinzessin bleibt mutlos zurück und Monostatos versucht, sich die Verzweiflung Paminas zunutze zu machen. Doch da erscheint Sarastro, der jede Form der Hinterlist und Rache verurteilt, von eigenen Hintergedanken jedoch nicht frei ist.

Tamino und Papageno werden daraufhin noch einmal hart auf die Probe gestellt: Papageno erscheint ein altes Weib, das seine Geliebte sein will, während Taminos konsequentes Stillschweigen Pamina in eine Todessehnsucht treibt. Die Standhaftigkeit des Prinzen veranlasst Sarastro, Tamino zur letzten Etappe seiner Initiation zuzulassen, Pamina aber möchte ihrem kummervollen Leben nun ein Ende bereiten. Allein die drei Knaben vermögen es, sie vor dem Freitod zu bewahren und führen sie zu ihrem Geliebten. Gemeinsam trotzen Tamino und Pamina einer apokalyptischen Vision von Feuer und Wasser, Gewalt und Trauer – und bestehen so auch diese entscheidenden Prüfungen.

Den allein umherirrenden Papageno zermürbt weiterhin seine Sehnsucht nach Liebe, doch auch ihm kommen die drei Knaben zu Hilfe und geben den entscheidenden Hinweis, um seine ersehnte Papagena zu finden. Monostatos hat sich indessen auf die Seite der Königin geschlagen und führt sie und ihre Damen in das Herz von Sarastros Heiligtum. Doch erneut werden sie überwältigt und sowohl Sarastro als auch die Königin – gleich, ob Sieger oder Verliererin – ­beanspruchen die Wahrheit bis zuletzt für sich. Die ­Thronfolger aber sind gerettet und blicken vereint einer selbstbestimmten Zukunft entgegen.

Besetzung

Bühnenbild und Kostüme
Jan Meier
Puppendesign und Coaching
Rebekah Wild
Choreographie
Francesc Abós
Choreinstudierung
Roger Díaz-Cajamarca
Königin der Nacht
Alina Wunderlin
Zweite Dame
Wallis Giunta
Dritte Dame
Katia Ledoux
Monostatos
David Sitka
Sprecher / Zweiter Geharnischter
Yasushi Hirano
Erster Priester
Daniel Ohlenschläger
Zweiter Priester
Stephen Chaundy
Erster Geharnischter
Sebastian Reinthaller
3 Knaben
Wiener Sängerknaben

Sie wollen etwas genauer wissen, was Sie in dieser Aufführung erwartet? Hier finden Sie kleine Wegweiser, die Ihnen etwas Orientierung bieten, und das mit Augenzwinkern. Neugierig geworden? Klicken Sie rein und lassen Sie sich überraschen!

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Bilder und Videos

Pressestimmen

Eine Opernproduktion für die ganze Familie!
Karlheint Roschitz Kronen Zeitung 19. Oktober 2020
Henry Mason schenkt dem Publikum ein übervolles Schmuckkästchen: Puppen-, Menschen- und Musiktheater nach allen Regeln der Kunst, detail- und figurenverliebt, ein Kirtag der An- und Ausdeutungen.
Maria Scholl APA 18. Oktober 2020
An den ausgespielten Dialogen, die von feiner Klinge bis derben Schmäh alles hergeben, kennt man dem Regisseur seine Sprechtheatererfahrung an – die enge Vertrautheit mit Komödien macht sich genauso bemerkbar und bezahlt wie seine Expertise im Bereich Kinder- und Jugendtheater.
Sophia Felbermair ORF News 18. Oktober 2020
Großer Jubel. An dieser „Zauberflöte“ wird man sich noch jahrzehntelang freuen.
Renate Wagner Oberösterreichisches Volksblatt 19. Oktober 2020
Fazit: Eine Zauberflöte, die aufgrund ihrer scheinbaren Naivität begeistert und viel an Weisheiten zu vermitteln hat.
Michael Wruss Oberösterreichische Nachrichten 19. Oktober 2020
Opernkinder an die Macht! Die „Zauberflöte“ wird an der Wiener Volksoper durch Regisseur Henry Mason zum schillernden Musiktheater für die ganze Familie.
Ljubiša Tošic Der Standard 19. Oktober 2020