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In einer wilden Gewitternacht kommt Ronja zur Welt. Sie ist die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis und seiner Frau Lovis und der ganze Stolz der Mattisbande. Doch die Mattisburg ist nicht mehr das Bollwerk, das sie einst war: Ein Blitzschlag hat sie in zwei Teile gespalten. Und ausgerechnet in der anderen Hälfte nistet sich die verfeindete Sippe des Borka ein. Mattis schäumt vor Wut. Doch seine Tochter Ronja denkt gar nicht daran, den uralten Streit der Väter fortzuführen. Stattdessen schließt sie Freundschaft mit Birk, dem Sohn des Erzfeindes. Als der Konflikt zwischen den Eltern eskaliert, fassen die beiden einen mutigen Entschluss: Sie fliehen in die Bärenhöhle. Dort, tief im Wald, beginnt ein Sommer voller Freiheit, umgeben von geheimnisvollen Graugnomen, gefährlichen Wilddruden und seltsamen Rumpelwichten.

Astrid Lindgrens Ronja Räubertochter ist ein zeitloses Plädoyer für Toleranz und den Mut, eigene Wege zu gehen. Stephan Lacks für die Volksoper erstellte Bühnenfassung ist ein großes Abenteuer über das Erwachsenwerden und die Kraft der Versöhnung. Die Inszenierung von Ruth Brauer-Kvam bringt den Mattiswald als atmosphärisches Musiktheater auf die Bühne. Die Musik, komponiert von Kyrre Kvam und orchestriert von Keren Kagarlitsky, fängt das Rauschen der Wälder ebenso ein wie die wilde Energie der Räuberbanden.

Empfohlen ab 6 Jahren

Leading Team

Bühnenbild & Illustrationen Monika Rovan

Choreographie Florian Hurler

Videoanimation Roman Hansi

Dramaturgie Nina Moebius

Sounddesign Martin Lukesch

Besetzung am 30. Oktober 2026

Borkabande / Wesen des Waldes
Demi Hubers
Borkabande / Wesen des Waldes
James Park
Borkabande / Wesen des Waldes
Ehab Eissa
Borkabande / Wesen des Waldes
Maximilian Klakow

Weitere Termine und Besetzung

Do 17 September 2026

keine Pause
11:00 - 12:30

Preise Z

Fr 18 September 2026

keine Pause
11:00

Preise B

So 20 September 2026

keine Pause
11:00 - 12:40

Preise B

Do 24 September 2026

keine Pause
18:00 - 19:40

Preise B

Fr 2 Oktober 2026

keine Pause
18:00 - 19:40

Preise B

So 11 Oktober 2026

keine Pause
11:00 - 12:40

Preise B

So 18 Oktober 2026

keine Pause
17:00 - 18:40

Preise B

Di 20 Oktober 2026

keine Pause
18:00 - 19:40

Preise B

Mo 30 November 2026

keine Pause
18:00 - 19:40

Preise B

Di 8 Dezember 2026

keine Pause
11:00 - 12:40

Preise B

Fr 18 Dezember 2026

keine Pause
18:00 - 19:40

Preise B

Mo 25 Jänner 2027

keine Pause
10:00 - 11:40

Preise B

So 7 Februar 2027

keine Pause
16:30 - 18:10

Preise B

In einer stürmischen Gewitternacht spaltet ein gewaltiger Blitz die Burg der Mattisräuber in zwei Teile. Seither trennt eine tiefe Schlucht die beiden Hälften: der Höllenschlund. Der weise Glatzen-Per erzählt die Geschichte von Ronja Räubertochter.

Ronja wird in dieser Nacht geboren, sie ist die Tochter des mächtigen Räuberhauptmanns Mattis und seiner Frau Lovis und wächst hoch oben auf der Burg inmitten einer wilden Räuberbande auf. 

Als Ronja acht Jahre alt ist, beginnt sie allein den Mattiswald zu erkunden. Der Wald wird ihr Zuhause: gefährlich und wunderschön zugleich. Dort lauern die Wesen des Waldes wie Graugnome, Rumpelwichte und Wilddruden. Ronja lernt, ihrer Angst entgegenzutreten und mit jedem Schritt wird sie selbstständiger, mutiger und freier. 

Eines Tages entdeckt Ronja, dass in der anderen Hälfte der Burg eine verfeindete Räuberbande eingezogen ist. Sie trifft Birk, den Sohn des Räuberhauptmanns Borka und seiner Frau Undis. Aus anfänglichem Misstrauen entsteht eine tiefe Freundschaft. Ronja hilft Birk, als er in den Höllenschlund zu fallen droht. Birk rettet Ronja vor dem Gesang der Unterirdischen und später vor den Wilddruden, als sie mit dem Fuß in der Höhle der Rumpelwichte steckenbleibt. Von da an nennen sie einander Bruder und Schwester und treffen sich heimlich im Wald.

Als die Mattisräuber Birk gefangen nehmen, um die Borkabande aus der Burg zu verjagen, eskaliert der Konflikt zwischen den beiden Räuberbanden. Ronja ist wütend auf ihren Vater und um Birk zu retten, begibt sie sich freiwillig in die Hände der Borkaräuber. Mattis lässt daraufhin Birk frei und behauptet, keine Tochter mehr zu haben.

Ronja und Birk verlassen die Burg und ziehen gemeinsam in eine Bärenhöhle. Sie verbringen den Sommer im Wald fernab ihrer Familien. Lovis bringt den beiden Brot und bittet Ronja heimzukehren. Doch sie beschließt, erst wieder in die Mattisburg zurückzugehen, wenn Mattis sie wieder als seine Tochter annimmt. 

Schlussendlich treffen Ronja und ihr Vater im Wald aufeinander und es kommt zur Versöhnung. Gemeinsam kehren die Kinder zu den Familien zurück. Nach einem Zweikampf der beiden Hauptmänner beschließen die Räuber, eine gemeinsame starke Räuberbande zu bilden. Glatzen-Per verrät Ronja kurz vor seinem Tod ein Geheimnis. Ronja und Birk brechen mit der Familientradition und kündigen an, keine Räuber werden zu wollen. Sie vereinbaren, ab jetzt über den Sommer immer in die Bärenhöhle zu ziehen. 

Ronja Räubertochter ist ein Buch von Astrid Lindgren. Wichtige Themen in dem Buch sind:

  • Toleranz Also dass man andere Menschen so sein lässt, wie sie sind. Auch wenn sie anders denken, aussehen oder leben als man selbst.
  • Mut, dass man eigene Wege geht. Also dass man nicht nur das tut, was andere von einem wollen.
  • Erwachsenwerden
  • Versöhnung

Stephan Lack hat aus der Geschichte aus dem Buch ein Stück für die Bühne geschrieben. 

Ruth Brauer-Kvam ist die Regisseurin.
Das bedeutet: Sie überlegt sich, wer auf der Bühne was machen soll.
Die Musik hat Kyrre Kvam geschrieben.
Keren Kagarlitsky hat die Musik für das Orchester bearbeitet.
Sie hat entschieden: Welches Instrument spielt was?

Inhalt:

Der weise Glatzen-Per erzählt die Geschichte von Ronja Räubertochter.
Ronja wird in einer Nacht mit Sturm und Gewitter geboren.
In dem Gewitter schlägt ein Blitz in die Burg von ihrem Vater Mattis ein.
Die Burg heißt deshalb Mattis-Burg.
Der Blitz spaltet die Burg in 2 Teile.
Zwischen den 2 Teilen der Burg ist eine tiefe Schlucht: der Höllen-Schlund.

Ronja ist die Tochter von Mattis und seiner Frau Lovis.
Mattis ist ein mächtiger Räuber-Hauptmann.
Mattis und seine Familie wohnen mit der Räuber-Bande von Mattis in der Burg.

Als Ronja 8 Jahre alt ist, erkundet sie alleine den Wald um die Burg.
Der Wald wird ihr Zuhause. Es ist schön im Wald, aber auch gefährlich.
Im Wald lauern verschiedene Wesen: Grau-Gnome, Rumpel-Wichte und Wild-Druden.

Eines Tages entdeckt Ronja: Im anderen Teil von der Burg wohnt eine andere Räuber-Bande.
Es ist die Räuber-Bande von Borka.
Borka ist der schlimmste Feind von Mattis.

Ronja trifft Birk.
Birk ist der Sohn von Borka und seiner Frau Undis.
Ronja und Birk werden Freunde.
Ronja hilft Birk, als er fast in den Höllen-Schlund fällt.
Birk rettet Ronja vor dem Gesang der Unterirdischen.
Birk rettet Ronja vor den Wild-Druden, weil ihr Fuß in einer Höhle von den Rumpel-Wichten steckt.

Ronja nennt Birk „Bruder“.
Birk nennt Ronja „Schwester“.
Sie treffen sich immer heimlich im Wald.

Die Räuber von Mattis nehmen eines Tages Birk gefangen.
Sie wollen so die Räuber-Bande von Borka aus der Burg jagen.
Ronja ist wütend auf ihren Vater Mattis.
Sie geht freiwillig zu den Räubern von Borka.
Der Plan von Ronja funktioniert: Mattis lässt Birk frei.
Er sagt aber: Ich habe ab jetzt keine Tochter mehr!

Ronja und Birk verlassen die Burg.
Sie ziehen zusammen in eine Bären-Höhle.
Sie verbringen den Sommer im Wald.
Weit weg von ihren Familien.

Lovis, die Mutter von Ronja, bringt Ronja und Birk Brot in den Wald.
Sie bittet Ronja: Komm zurück nach Hause.
Aber Ronja will erst zurück in die Burg, wenn Mattis sie wieder als seine Tochter sieht. 

Ronja und ihr Vater Mattis treffen sich zufällig im Wald.
Sie versöhnen sich.
Ronja und Birk kehren zurück zu ihren Familien in die Burg.

Mattis und Borka kämpfen miteinander.
Mattis gewinnt.
Die 2 Räuber-Banden sind jetzt eine große Räuber-Bande.
Mattis ist der Anführer.

Der Glatzen-Per verrät Ronja kurz vor seinem Tod ein Geheimnis.
Ronja und Birk wollen keine Räuber werden.
Sie wollen ab jetzt im Sommer immer in der Bären-Höhle wohnen.

Bilder und Videos

Für alle Personen, die einen Screenreader nutzen, folgt an dieser Stelle eine allgemeine Beschreibung der visuellen Aspekte der Aufführung (Bühnenbild, Kostüme…) anstelle der Fotogalerie.

Die Welt von Ronja Räubertochter wird großteils mit Projektionen erschaffen. Auf zwei große weiße Wände, die nach der Bühnenmitte hinten zulaufen und so wie ein aufgeklapptes Buch wirken, und auf sich hebende und senkende Paneele werden Zeichnungen projiziert, die durch Animationen lebendig werden: ein Sternenhimmel, der Wald, die Mattisburg und viele Spielorte mehr. Die Projektionen sehen gezeichnet aus, an manchen Stellen wie Scherenschnitte. Tiere etwa sind ausgeschnittene Pappfiguren, die hinter der Projektionsfläche vorbeigetragen werden und so große Schatten werfen. In einigen Szenen kommen Theatermittel hinzu: Schnee, der von der Decke fällt oder Nebel, der die Bühne füllt. Die Kostüme sind fantasievoll und erinnern an Illustrationen in einem Kinderbuch: Schwere Kostüme für die Räuber, die mythischen Figuren wie Graugnome, Wilddruden und Rumpelwichte werden durch opulente, fantasievolle Kostüme dargestellt.

Beiträge aus dem Weborello

„Ein perfektes Kindermusical“: Pressestimmen zu Ronja Räubertochter

Perfekt, gute Laune, wunderschön: Das sind nur einige der Worte, mit denen die Presse auf unsere Premiere von Ronja Räubertochter regagiert hat.

Ronja als Inspirationsfigur für alle

Mit der Uraufführung von Ronja Räubertochter kommt am 20. September 2026 ein großes Abenteuer für die ganze Familie auf die Bühne der Volksoper. Kyrre Kvam komponierte dazu eine Musik voller nordischer Klänge und eingängiger Melodien. Regie führt Ruth Brauer-Kvam. Wir haben sie nach ihrem persönlichen Zugang zum Stück gefragt.

Pressestimmen

Ein perfektes Kindermusical. (…) Bei dieser Produktion hat die Volksoper alles richtig gemacht.
Die Presse 22. September 2026
Das beste Indiz, wie es war: Die premierenbesuchenden Kinder waren mehr als 90 Minuten in Geschichte und Musik vertieft.
Kurier 21. September 2026
Wenn die Stimmung im Saal ist wie bei einem Rockkonzert, Fragen auf der Bühne ungefragt aus voller Kehle aus dem Publikum beantwortet werden und Musiknummern im Jubel untergehen, dann ist Kinderstückzeit in der Wiener Volksoper.
APA 20. September 2026
In Monika Rovans wunderschönem Bühnenbild mit scherenschnittartigen Illustrationen tummeln sich neben der Mattis-Bande und den Borka-Räubern auch Wilddruden, Graugnome, Rumpelwichte und Unterirdische. Regisseurin Ruth Brauer-Kvam gestaltet daraus ein ebenso flottes wie zauberhaft phantasievolles Familienstück mit Musik. Die Melodien rinnen süffig ins Ohr, lassen Jung und Alt mitwippen. Kvam versteht sein Handwerk bestens.
Die Presse 22. September 2026
Zwischen nordischem Rumpelpop, klassischer Musicalnummer und zartem Terzett hat die neue ‚Ronja‘ alles in petto – und auch so manche hübsche Räuberchoreografie.
APA 20. September 2026